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TecDay am Gymnasium Bäumlihof: Technik erleben, Zukunft entdecken
Am 15. Oktober 2026 verwandelte sich das Gymnasium Bäumlihof in einen Ort des Entdeckens, Experimentierens und Diskutierens. Rund 530 Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen des TecDay die Möglichkeit, in 33 Modulen aktuelle Themen aus Technik, Naturwissenschaften und Informatik kennenzulernen. Der Anlass wurde von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) organisiert und brachte Fachpersonen aus Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Unternehmen direkt mit Jugendlichen in Kontakt.
Anstelle des regulären Unterrichts standen praxisnahe Einblicke in Forschungsgebiete, technologische Entwicklungen und Berufsfelder auf dem Programm. In drei Modulen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren, Fragen stellen und mit Expertinnen und Experten diskutieren. Das Themenspektrum reichte von Medizintechnik, Biotechnologie und Nanowissenschaften über Robotik und künstliche Intelligenz bis hin zu Energie- und Klimafragen.
Technik zum Anfassen
Besonders eindrücklich war die Verbindung von Theorie und Praxis. Im Modul «Musik aus Elektroschrott» wurde deutlich, wie Technik, Kreativität und Nachhaltigkeit zusammenspielen können. Das «Solar Power Lab» thematisierte die Energieversorgung der Zukunft, während die «Rover Challenge» einen spannenden Einblick in die Welt der Robotik bot. Auch gesellschaftliche Fragen rund um künstliche Intelligenz, Datenschutz oder die Entsorgung radioaktiver Abfälle wurden aufgegriffen.
Die Module zeigten, dass Technik weit mehr ist als die Anwendung von Formeln oder der Umgang mit Geräten. Sie berührt gesellschaftliche, ökologische und ethische Fragestellungen und eröffnet vielfältige Möglichkeiten, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Neue Perspektiven für Studium und Beruf
Ein zentrales Ziel des TecDay ist es, Jugendlichen die Vielfalt technisch-naturwissenschaftlicher Berufe näherzubringen. Durch den direkten Austausch mit Fachpersonen erhalten sie authentische Einblicke in Studiengänge, Berufswege und aktuelle Forschungsprojekte. Solche Begegnungen eröffnen neue Perspektiven für die eigene Studien- und Berufswahl. Auch Jugendliche, die sich nicht für technische Berufe interessieren, können viel mitnehmen, durchdringt doch Technik, wie zum Beispiel KI, unseren Alltag und wirft ethische und gesellschaftliche Fragen auf.
Auch für die Schulgemeinschaft ist der Anlass wertvoll. Schülerinnen und Schüler begegnen sich ausserhalb ihrer gewohnten Klassenverbände, entdecken gemeinsame Interessen und tauschen sich über neue Themen aus. Der TecDay verbindet fachlichen Anspruch mit gemeinschaftlichem Erleben.
MINT-Förderung als Bildungsauftrag
Der TecDay unterstützt ein zentrales Anliegen des Gymnasiums Bäumlihof: Junge Menschen sollen wissenschaftliche und technologische Entwicklungen verstehen, kritisch hinterfragen und verantwortungsvoll mitgestalten können. Technisches Grundverständnis und wissenschaftliches Denken sind wichtige Kompetenzen für die aktive Teilhabe an einer zunehmend technologisch geprägten Gesellschaft.
Der TecDay am Gymnasium Bäumlihof hat gezeigt, wie Schule, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenwirken können, um junge Menschen für die Herausforderungen der Zukunft zu begeistern.
Stimmen aus der Schülerschaft
«Der TecDay war eine erfrischende Abwechslung vom normalen Unterricht. Es war eine gute Gelegenheit, sich zu informieren und Inspiration für zukünftige Studiengänge zu erhalten. Besonders geschätzt habe ich die engagierten Fachpersonen und die praktischen Teile in allen Modulen.»
Audrey Jiang
«Der TecDay hat mir sehr gefallen. Ich fand es bereichernd, Einblicke in verschiedene Forschungsbereiche zu erhalten und praktisch in neue Themen einzutauchen. Die Mischung aus Theorie und Praxis war mitreissend, und ich war begeistert, so viel Neues zu lernen.»
Eva Radu
«Ich hatte am TecDay sehr viel Spass. Besonders spannend fand ich, von Expertinnen und Experten zu lernen und selbst mit Software genetische Mutationen zu analysieren. Dadurch konnte ich theoretisches Wissen praktisch anwenden.»
William Barner
Fotos: Niko Bally









