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Campus des Lernens

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Die Fähigkeit, selbstständig zu lernen, muss stärker als früher gefördert werden. Dies stellen Studien fest, die zur Qualität der Schweizer Gymnasien und zur Hochschulreife von Schweizer Jugendlichen erschienen sind (z.B. „Evaluation der Maturitätsreform 1995 (EVAMAR) II“ des Instituts für Gymnasial- und Berufspädagogik der Universität Zürich).

Um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, übernehmen die Lehrpersonen drei verschiedene Rollen: Fachlehrperson, Coachingperson und Lernbegleitperson.

Jede Klasse hat drei Coaches. Regelmässig besprechen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Coaches die bereits erreichten Lernetappen und definieren weitere Ziele. Der Lerncoach ist auch Ansprechperson für die Eltern.

Zum selbstreflektierten Lernen gehört eine grosse Portion Eigenverantwortung. So sind die Schülerinnen und Schüler angehalten, bei Unklarheiten und Schwierigkeiten aktiv bei ihren Betreuungspersonen Hilfe zu suchen. Das Gymnasium Bäumlihof bietet den Lernenden der GBplus-Klassen von 8.00 bis 17.35 Uhr Arbeitsmöglichkeiten und eine kompetente Begleitung durch Lehrpersonen. Dadurch entsteht ein „Campus des Lernens“. Die Schülerinnen und Schüler erledigen auch ihre Hausaufgaben weitgehend in der Schule.

Die Unterrichtszeit im Klassenverband, der durch Fachlehrpersonen erteilt wird, wird zugunsten individualisierter Lernzeit reduziert. Dadurch entsteht Raum für selbstgesteuertes Lernen, für persönliche Schwerpunkte, spezielle Projekte sowie zur gezielten Unterstützung bei Schwächen.

Lernbegleitpersonen betreuen die individualisierte Lernzeit. Diese ist fest im Stundenplan verankert und macht fünfundzwanzig Prozent der Unterrichtszeit plus Hausaufgabenzeit aus.